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Leserbriefe – Wohnen wo’s beliebt

Zum Thema Wohnprojekt „Kindergarten kombiniert mit Seniorenwohnungen“ erreichte uns nachfolgender Leserbrief:

Mit größtem Unverständnis lese ich, dass die SPD offensichtlich einen Generationenkonflikt herbeireden will. Wieso können Kinder und Senioren nicht unter einem Dach leben und wohnen? Wenn, wie von Bürgermeister Rahn vorgesehen, eine Wohnmöglichkeit für Senioren geschaffen wird in einem Haus, in dem Kinder betreut werden, würde ich mich glücklich schätzen, dort wohnen zu können. Als Opa von fünf Enkelkindern bin ich über diese Art von Kinderfeindlichkeit entsetzt. Warum möchte die SPD vorgeben, dass Senioren dort nicht wohnen können? Liebe Genossen, lasst doch die künftigen Bewohner selbst entscheiden, ob sie im gleichen Haus oder ob sie lieber woanders wohnen möchten und lasst ab vom diktierten Denken nach rotem Plan. Ich war der Meinung, dass diese Art Sozialismus, der „unmündigen Bürgern“ alles vorschreibt, nicht wiederkommt. Ein Hoch unserer Zukunft: Unsere Kinder und Enkelkinder und ein Dank, dass wir frei entscheiden können.

Dr. Jürgen Milnik, Karben

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