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Sie ist die Königin!

Stephanie Schafstädt wird Pfingsten zur Quellenkönigin gekrönt

Die14. Bad Vilbeler Quellenkönigin steht fest. Sie heißt Stephanie Schafstädt. Und unterscheidet sich von ihren Vorgängerinnen – nicht nur wegen ihrer markanten roten Haare.

Bad Vilbel. Entspannt sitzt Stephanie Schafstädt in Jeans und dunkelblauer Bluse beim Termin mit der Frankfurter Neuen Presse im Alten Rathaus. So lächelnd und gelöst war die 28-Jährige bei ihrem Vorstellungsgespräch mit der Findungskommission nicht.

„Ich wusste ja nicht, was ich gefragt werde und war furchtbar aufgeregt!“, erinnert sie sich an das Treffen mit der amtierenden Königin Michelle I., Stadtmarketing-Chef Kurt Liebermeister, Verena Kehm (Stadtverwaltung), Friseur Thomas Horinek, Fotograf Joachim Gabbert sowie den ehemaligen Regentinnen Katharina Nowak und Frida Donat. „Das hat man ihr aber gar nicht angemerkt“, erwidert Liebermeister charmant.

Gute Bewerberinnen

Er freut sich mit der übrigen Jury, dass es ausreichend und gute Bewerberinnen gab – wohl auch wegen des humorvollen Videos, das Frida und Katharina auf Youtube gestellt haben. „Andere Städte haben da schon Nachwuchssorgen“, erzählt Verena Kehm.

35 Minuten dauerte das Vorstellungsgespräch. Dann war klar: Stephanie Schafstädt hat sich gegen insgesamt sieben Mitbewerberinnen durchgesetzt. „Alle Kandidatinnen waren super, aber Stephanie hat alle getoppt – sie war noch sympathischer“, schwärmt Verena Kehm. Entsprechend wird sie am Pfingstmontag zu Stephanie I. gekrönt und repräsentiert ein Jahr lang die Quellenstadt Bad Vilbel auf rund 100 Terminen – unter anderem beim Empfang des Hessischen Ministerpräsidenten in Wiesbaden.

Stephanie Schafstädt hatte sich aber auch gut vorbereitet – und über Bad Vilbel weiß die Dortelweilerin sowieso viel. „Ich liebe meine Heimatstadt!“ Bad Vilbel sei ein toller Ort zum Wohnen – „ideal ausgewogen zwischen Großstadt und Natur“. Gerade letzteres nutzt sie mit ihrem Hund Tyson, einer Französischen Bulldogge. Von Bad Vilbel will sie auch nicht weg – auch wenn die gelernte Bürokauffrau in Frankfurt als Assistentin der Geschäftsführung eines gemeinnützigen Erholungswerks arbeitet.

Und was ist noch über die zukünftige Regentin zu berichten? Familienstand Single. Sie liest gerne (zuletzt die Edelstein-Triologie von Kerstin Gier), geht gerne ins Kino, engagiert sich seit Jahren als Helferin bei Wahlen – und bastelt gerne. Zum Beispiel die Deko für ihre Wohnung, aber vor allem für ihren Filofax-Kalender. Für den kreiert sie immer wieder neu die Einteiler und Seiten.

Das neue Amt ist mit vielen Terminen verbunden, aber auch mit vielen Annehmlichkeiten. Die werden möglich dank der Quellenköniginnen-Unterstützer: Frisur und Make-up macht Friseur Horinek, Krone, Schärpe und Getränke stellt Hassia Mineralquellen, die Autogrammkarten druckt die Druckerei Spiegler, Fahrzeuge für offizielle Auftritte stellt das Autohaus Fischer-Schädler, Sträuße bindet das Blumenhaus Fischer, Fotos machen Eugen Sommer und Joachim Gabbert, um die Internetseite kümmert sich die Additive GmbH, die richtigen Schritte lehrt die Tanzschule Bäppler-Wolf, Tankgutscheine gibt’s von der Gebäudereinigung Schenk, Kulinarisches von der Metzgerei Lukarsch, Brillen von Meyer Augenoptik, Wellness vom Therapiezentrum Köhler, die Präsentationsmappe gestaltet die Buchwerkstatt Frankfurt, das Privatfahrzeug beschriftet PMP Werbung, das Winteroutfit liefert Mazzu Mazzu und die königliche Robe reinigt Kleiderpflege Michaelis. Genäht wird das Kleid von Festtagsschneiderin Inge Hahn.

Wie die königliche Kleidung aussieht, darüber schweigt Stephanie Schaftstädt allerdings noch. Eher flippig – so wie ihre kräftig rotgefärbten Haare? Die zukünftige Majestät lächelt: „Auf jeden Fall anders als bei meinen Vorgängerinnen – die Farbe gab es noch nicht, auch den Schnitt nicht.“ Also rot? „Nein“, lacht sie. „Es bleibt in der blauen Farbfamilie!“ Ihrer Haarfarbe, die sie seit etwa einem Jahr hat, bleibt sie aber treu. Und nicht nur, weil es eine extra versiegelte und damit besonders haltbare Farbe ist.

„Ich habe schon viele Farben anstelle meiner normalen dunklen Haare ausprobiert – aber mit diesem mit Kupfer gemischten Rot fühle ich mich am wohlsten! Und auf Festen oder in der Stadt finden mich meine Freunde ganz leicht . . .“

Stephanie freut sich schon jetzt, ab Pfingsten ganz viele neue Leute zu treffen. Damit ihr das Einleben in der Welt der Hoheiten leichter fällt, nimmt Amtsinhaberin Michelle Halbgebauer sie schon auf einige Termine mit. (pw/zlp)


Mehr Infos:


www.quellenkoenigin.de


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